Shooting Star der Springsportszene: Tomma Thiesen – hier bei „Horse & Dreams“ in Hagen, Foto von Stefan Lafrentz
Auf ihrer springsportlichen Erfolgswelle ist Tomma Thiesen weiter konstant unterwegs. Vor gut einem Jahr siegte sieerstmalig in einem schweren Springen mit dem damals erst siebenjährigen „Django Riff“ in Kirch-Mummendorf. Nur eine Woche später gab es mit „Ruphus“ die erste S** Platzierung. Mittlerweile gehen einige internationale Siege mit verschiedensten Pferden auf das Konto des Shooting-Stars in der Springreitszene. Die kürzlich gewählte „Sportlerin“ des Jahres, die sich nach dem bestandenen Abitur für die professionelle Reiterei im Stall Köhlbrandt entschieden hat, versteht es bestens sich in kurzer Zeit auf neue Pferde einzustellen und diese feinfühlig und mit Erfolg im Parcours zu präsentieren. Ihr schnelles und gutes Reiten ist längst auch den deutschen Funktionären im Springsport aufgefallen. Bundestrainer Peter Teeuwen hatte sie zu Ostern nach Opglabbek/Belgien ins deutsche U25-Nationenpreisteam berufen und vom 20.-24. Mai wurde die Talentierte nun sogar als eine von fünf Reitern für das deutsche CSIO3* EEF-Nationenpreis-Team im dänischen Martofte nominiert. Dies ist vor allem auch den jüngsten Erfolgen im internationalen Parcours Parket geschuldet wie bei „Horses & Dreams“. Hier gewann die 19jährige mit der neunjährigen „Big Lady“ das 1,40m Einlaufspringen des CSI3*. Mit dem achtjährigen „Bert“ gab es ebenfalls konstant, souveräne vordere Ergebnisse mit Platz zwei gleich zum Auftakt im 1,35m CSI2* Zwei-Phasen Einlaufspringen und drei über das CSI2* Zwei-Phasen 1,40m. Im Finale dieser Tour sprang der Holsteiner noch in die Schleifen an dreizehnter Stelle.
In der ersten 1,45m Qualifikation zum Großen Preis platzierte sich Torben Köhlbrandt mit „HK Carrera“ fehlerfrei auf Rang sechzehn. Auch in der zweiten Quali blieb das Paar über 1,50m ohne Strafpunkte, verzichteten auf das Stechen und wurden dreizehnte. „ESI Romeo“ sicherte sich eine Platzierung in einem 1,40m Fehler/Zeitspringen der CSI2* Tour auf Rang zwanzig. Der in Emsbüren lebende Sohn vom Vereinspräsident Köhlbrandt hat in der klassischen CSI4* Tour im Rahmen des Deutschen Spring Derbys in Hamburg Klein-Flottbek an Himmelfahrt eine Startgenehmigung erhalten. . Im Großen Preis setzten Hans-Thorben Rüder und „Courage“ dann mit Platz vier ein Ausrufezeichen, indem sie mit weißer Weste aus Umlauf und Stechen des 1,55m schweren Springens kamen. Die gute Form konservierend konnte der in Greven beheimatete Profi auch an den folgenden Wochenenden Erfolge verbuchen. In Havixbeck gewann der Exil-Fehmaraner auf der Anlage der Familie Schulze-Topphoff mit „Caspian GD“ nach dem zweiten Platz im M** dann noch das Haupt S*-Springen mit Stechen und sprang zusätzlich mit „Cash“ noch an achter Stelle ins Geld. Beim „Riesenbeck International“ auf der Anlage von Ludger Beerbaum gab es auf der großzügigen Grass Arena der ehemaligen EM Austragungsstätte von 2021 für „Callidora GD“ aus der mittleren Tour Rang fünf im 1,35m Fehler/Zeit Springen, sowie Platz sechs im Finale im 1,40m Zwei-Phasen Modus.
